Cannes

File 146Das erste, was einem zu Cannes einfällt: Glamour, Stars und Filmfestspiele. Seit 1946 herrscht in Cannes einmal im Jahr der totale Ausnahmezustand. „Sehen und gesehen werden“ sind hier die Devise. Auch wenn in den Medien das Hauptaugenmerk auf den „Rote Teppich“ gerichtet ist, so sind die Filmfestspiele, bei denen die „Goldene Palme“ verliehen wird, mehr als nur ein Schaulaufen. Es treffen sich Schauspieler, Musiker, Produzenten, Regisseure. Es werden neue Projekte besprochen, Rechte verkauft und Ideen entwickelt. Ebenso ist es ein Paradies für Filmsüchtige. Das Festival, bei dem 1968 noch Regisseure wie Polanski, Truffaut und Godard politische Zeichen setzen, legte heute Wert auf den künstlerischen Schwerpunkt des Filmemachens.
File 274„La Croisette“, die Uferpromenade von Cannes, gesäumt von Luxushotels, Edelrestaurants und VIP-Stränden, sucht ihres Gleichen. Sie beginnt am Festspielhaus „Palais des Festivals“ und führt 2km am Meer entlang. Sobald im Blitzlichtgewitter Stars und Sternchen über den roten Teppich stolpern, schnellen die Preise in der sonst schon exklusiven Stadt, nochmals in die Höhe. Cannes ist bestens geeignet für einen Tagsausflug, außer sie wollen tief in die Tasche greifen und die horrenden Preise für Übernachtung und Verpflegung bezahlen.

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Seit Beginn des 19.Jh. mauserte sich das kleine Fischerdorf zur Nobelstadt, nachdem sich verschiedene englische Adelige niedergelassen hatten. Sie können im „Vieux Port“ Jachten bewundern, oder sollten Sie das nötige Kleingeld verfügen, am besten selber dort anlegen. Kulturell hat die Stadt allerdings nicht so viel zu bieten. Besonders schön ist der Markt Forville in der Rue Louis Blanc. Hier findet das Leben wieder seine natürliche Lebendigkeit!
In Cannes geht es mehr um Müßiggang und Luxusentspannung. So sind einige der wunderschönen Strände, wie zum Beispiel der exklusive Plage des Majestic, der Plage Martinez oder der Carlton Beach, meistens nur für die Reichen und Schönen erschwinglich. Absurderweise entscheidet der Besuch des „richtigen“ Strandes über die Stellung in der Gesellschaft und wird somit zum Society-Index.